Fechten. Nach den TSF-Damen sind auch die Degen-Herren in die Endrunde um den Deutschlandpokal eingezogen.
 
"Das muss man neidlos anerkennen. Ditzingen war heute die bessere Mannschaft", gratulierte Helmut Hinderer am Freitagabend den Ditzingern zum Einzug ins Pokalfinale. "Und wehe, ihr holt das Ding jetzt nicht. Dann sind wir echt beleidigt", fügte der Welzheimer nach der Achtelfinal-Partie mit einem frechen Grinsen und erhobenem Zeigefinger hinzu.
 
Die Begegnung zwischen den TSF Ditzingen und den TSF Welzheim hatte sich erst im zweiten Durchgang zugunsten der Gastgeber entwickelt. Ingo Grausam hatte die Partie gegen Markus Kugler taktisch vorsichtig eröffnet, nur 2:0 stand es nach Ablauf der dreiminütigen Gefechtszeit. Benedikt Joachim transportierte den Zwei-Treffer-Vorsprung zum 5:3. Dann aber kam Welzheim noch einmal auf 6:6 heran, weil Klaus Schäfer mit Helmut Hinderer so seine Probleme hatte. Von da an jedoch setzte sich Ditzingen ab.
 
Der 19-jährige Benedikt Joachim gönnte Kugler keinen Stich, übergab Grausam eine 11:6-Führung. Der 38-jährige Routinier verzichtete auf jegliches Risiko, hielt sich Hinderer lediglich vom Leib und reichte das 11:6 an Schäfer weiter, der tags zuvor 46 Jahre alt geworden war. Gegen Kai Hermann, eigentlich ein wenig der Angstgegner Schäfers, hatte der Ditzinger an diesem Abend ungewohnt leichtes Spiel, allerdings in zwei Situationen zu Beginn auch ein wenig Glück. Mit einem richtigen Lauf baute Schäfer die TSF-Führung auf 24:14 Treffer aus. Ein beruhigendes Polster, das Ditzingen im letzten Durchgang zum 45:26-Erfolg nach Hause brachte.
 
Dadurch sind die Fechter der TSF Ditzingen mit zwei Teams in der Endrunde um den Deutschlandpokal vertreten, die am 19. Juni von 10 Uhr an in der EWS-Arena in Göppingen ausgetragen wird. Denn auch die TSF-Degendamen stehen unter den besten acht Teams, nachdem Achtelfinalgegner FC Mosbach zurückgezogen hat. "Unsere wichtigste Fechterin ist umgeknickt und hat eine Bänderdehnung im Sprunggelenk", begründete der Mosbacher Trainer Jürgen Poerschke die Absage wenige Stunden vor dem geplanten Austragungstermin.
 
Im Herrendegen waren zu Beginn der Saison bundesweit 163 Vereine in den Deutschlandpokal-Wettbewerb gestartet. Im Damendegen bestand das Teilnehmerfeld aus ursprünglich 89 Teams. Ditzingen steht im Herrendegen zum sechsten Mal in der Endrunde, zwei Titel (2003 und 2006) stehen in den Vereinsannalen. 2004 erreichten die TSF-Degenfechter Platz zwei, 2000 und 2008 jeweils Platz vier. Die Ditzinger Degendamen fahren zum zweiten Mal zu einer Deutschlandpokal-Endrunde, 2006 belegten sie den vierten Platz. Bei der einzigen Finalteilnahme im Florett landeten die Ditzinger Herren 1998 auf Rang fünf.

 

Steffen Eigner


 


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  Degen
Deutsche U17-Meisterschaften 2018
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Bad Dürkheim 6.4.2018
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Degen
Landesmeisterschaften Baden Nord/ Württemberg A-Jugend 2017/2018
Böblingen 17.3.2018
3. Platz

Bruno Kachur


  Degen
Deutsche Senioren-meisterschaften 2017
Bad Dürkheim 21./22.4.2017
1. Platz

Bruno Kachur


Herrendegen-Mannschaft
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Stralsund
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