Tauberbischofsheim - Bei den Deutschen Meisterschaften im Herrendegen unterlag Michael Flegler dem späteren Deutschen Meister Jörg Fiedler im Achtelfinale mit 15:7.  Im Turnier der 72 besten Fechter aus ganz Deutschland kam der Spitzenfechter der TSF Ditzingen damit auf einen sehr guten 12 Platz.

Für diese Platzierung mußte Michael Flegler am Samstag in der Fechterhochburg TBB in drei Direktausscheidungen alles geben. Doch in der Runde der letzten 16 war für den 37-jährigen Schluß. Ausgerechnet auf Jörg Fiedler traf er, der in den beiden Jahren zuvor immer das Finale um Platz Eins erreicht, den Titel dann aber knapp verpasst hatte.
Wir beide kennen uns schon länger," sagt Flegler über den Ex-Leipziger, den er zuletzt immer mal wieder besiegen konnte. "Aber diesmal hatte Jörg seine Taktik gegen mich vollkommen umgestellt.

Spielt der 31-jährige Nationalfechter sonst gerne auf Zeit, um auch einen geringen Vorsprung noch über die Dauer des Gefechts zu bringen, gab er gegen Flegler diesmal gleich von Anfang an Vollgas. Eine Taktik, die sich an diesem Tag bewährte. "Ich war heute ziemlich gut drauf," schmunzelte Fiedler nach seinem Final-Sieg über Vorjahres-Meister Sven Schmid (ebenfalls TBB).

Dem Ansturm des Tauberbischofsheimer Kaderfechters, der als Mitglied der Sportfördergruppe sechs Mal in der Woche trainiert, hatte Hobbyfechter Flegler trotz seiner Erfahrung diesmal nicht viel entgegen zu setzen. "Die trainieren wie die Profis, so ein Pensum schafft man als Berufstätiger nicht," seufzt Flegler, der solche Trainingsbedingungen früher im Nationalkader einmal selbst kennengelernt hat. Ihn plagten bei dieser DM andere Sorgen. Schon seit längerem macht ihm eine schmerzhafte Achillessehnen-Verletzung zu schaffen und sorgte dafür, dass er zuletzt gar nicht mehr trainieren konnte. Schon nach dem ersten Drittel dieses Achtelfinales war dem Ditzinger deshalb klar: " Mehr geht nicht.

Dennoch ist der 12. Platz bei der Deutschen Meisterschaft für Flegler ein gutes Ergebnis. Und wer weiß: hätte es für die Teilnehmer des Achtelfinales wie in den vergangenen Jahren einen Hoffnungslauf gegeben, dann hätte Michael Flegler vielleicht wie in den Vorjahren einen noch besseren Platz belegt.

Bei der DM im Damendegen trat Melanie Auracher aus Hochdorf für die TSF Ditzingen an. Anders als Michael Flegler mußte sie sich für die Direktausscheidung erst noch qualifizieren. Doch Auracher, die im Januar die Olympia-Teilnehmerin Imke Duplitzer schlagen konnte, erlebte in Tauberbischofsheim einen rabenschwarzen Tag und schied bereits in der Vorrunde aus.

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FEB
24
Sa - So

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Württ. Schüler-Meisterschaften
Ditzingen
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