Heidenheim/Ravenstein: Über den zweiten Platz konnte sich Hendrik Romer (Jahrgang 2001) im Heidenheimer Florett-Ranglistenturnier zunächst gar nicht so recht freuen. Verlor er doch gegen Leon Kutsyi vom TuS Stuttgart, gegen den er noch wenige Stunden vorher klar gewinnen konnte. Bei Hendrik lief dieses Mal alles super. Schon in der Vorrunde gewann er fast alle Gefechte. Auch in der KO-Runde focht Hendrik taktisch klug, schlug zuerst seinen Vereinskameraden Falk Ahrens aus dem Rennen und danach noch Kai Alscher vom PSV Stuttgart. Bei Leon Kutsyi riss der Faden plötzlich ab. Auf dem Treppchen strahlte Hendrik dann wieder. Sein Vereinskamerad Moritz Willrett, noch infektgeschwächt, konnte nicht an seine Leistung in den letzten Turnieren anknüpfen. Im ersten KO-Gefecht kam er ebenfalls gegen Leon Kutsyi, der ihn klar schlagen konnte. So wurde Moritz sechster, Falk Ahrens siebter. Kerstin Greul kämpfte sich, wie gewohnt überlegt durch Vor- und KO-Runde ihrer Altersklasse, Jahrgang 2002, traf dann im Halbfinale auf die spätere Turniersiegerin aus Tauberbischofsheim, Melanie Zichler, von der sie klar geschlagen wurde. Kerstin bekam dann immerhin noch die Bronzemedaille. Silvia Hauschild startet sehr hektisch. Erst nachdem sie der Trainer neu eingestellt hatte, machte sie es besser und gewann dann Gefecht um Gefecht. Leider traf sie bereits im ersten KO-Gefecht auf Melanie Zichler, der sie klar unterlag. Platz sieben war der Lohn für ihre Leistungssteigerung.

In Ravenstein trafen sich die Nachwuchsdegenfechter. Für Ditzingen gingen 23 Fechter in den Altersklassen 2000 – 2004 an den Start. Paul Madlinger (2002) und Abel Molnar (2004) konnten sich bis zum jeweils dritten Platz vorkämpfen. Abel zeigte seine Klasse im ersten Finalgefecht. Dort gewann er gegen einen Gegner, der deutlich größer war als er selbst mit 10:8. Im Halbfinale war die Luft raus und er musste sich mit 10:6 geschlagen geben. Bei Paul Madlinger spielten sich mehrere Krimis ab. Schon im Hoffnungslauf stand es beim Einzug ins Finale bei Zeitablauf 7:7. Paul hatte die besseren Nerven und gewann im Sudden Death. Im ersten Finalgefecht traf er auf seinen Rivalen Pfander aus Reutlingen, gegen den er bereits im KO-Gefecht verloren hatte. Dieses Mal traute sich keiner von beiden eine Blöße zu zeigen. Nach Zeitablauf stand es immer noch 0:0. Wieder hatte Paul die besseren Nerven und gewann im Sudden Death. Das Halbfinale verlor Paul dann jedoch mit 10:2, so dass er, wie sein Vereinskollege Abel, auf dem dritten Platz landete. Im gleichen Jahrgang wie Abel startete Jan-Philipp Lenhardt. Für ihn war nach dem ersten KO-Gefecht Schluss. Das ergab Platz 14. Carlos Jimenez, wie Paul Jahrgang 2002, erreichte durch eine sehr gute Leistung Platz 12. Daniel Wichmann und Nils Hogenmüller belegten am Ende die Plätze 21 und 26.

Bei den Schülerinnen Jahrgang 2001 belegte Anja Händler als beste Ditzingerin den fünften Platz. Sie startete furios in der Vorrunde ohne Niederlage. Erst im ersten Finalgefecht musste sie sich mit 10:4 geschlagen geben. Elina Stein, im gleichen Jahrgang, hatte das Glück dieses Mal nicht auf ihrer Seite. Sie verlor beim Einzug ins Finale mit Sudden Death 9:10. Platz 16 steht nun in ihrem Fechtpass. Hanna Hauff (Jahrgang 2003) erging es ähnlich wie Anja. Sie verlor ihr erstes Finalgefecht und belegte den achten Platz. Im Jahrgang 2000 ruhten die Hoffnungen auf Bianca Greul. In bewährter Manier gewann sie souverän in der Vorrunde. Als sie ihr erstes KO-Gefecht auch noch gegen die Erzrivalin Sandra Capaul mit 8:6 gewann, schien der Einzug ins Finale sicher. Danach lief es nicht mehr: das nächste Gefecht verlor Bianca mit 10:2. Um ins Finale zu kommen, musste sie nun gewinnen. 9:7 stand es bereits gegen sie. Bianca kämpfte wie eine Löwin und ihr gelang der Ausgleich. Danach hatte sie auch noch Pech und verlor im Sudden Death. Mit Platz 9 war sie verständlicherweise nicht zufrieden.

Christopher Schmitt startete optimal ohne Niederlage in seinem Jahrgang 2001. Auch das erste KO-Gefecht konnte er noch gewinnen. Das nächste verlor er ebenso unglücklich mit 10:8 wie das darauf folgende mit 10:9, obwohl er sich zunächst noch auf 7:9 heran kämpfen konnte. Platz 13 hieß es am Ende. Seine Vereinskollegen Leon Hochwald, Justus Förster, Julian Schmid und Daniel Vajda erreichten die Plätze 19, 20, 23 und 36.

Sebastian Stumpf (Jahrgang 2000) hoffte, an seine früheren Leistungen anknüpfen zu können. Der Trainingsrückstand war jedoch noch zu groß. Platz 15 bei 51 Teilnehmern war zwar schon ganz ordentlich, ist aber noch steigerungsfähig. Ruben Hauff, David Hug, Max Schönpflug und Felix Haug kamen über Platz 20 nicht hinaus.

Valentin Rosenmeyer wurde 24. Im Jahrgang 2003. Im gleichen Jahrgang bei den Damen wurde Franziska Bühner 15. Melissa Hoger schaffte es auf Platz 16.

Monika Willrett

 

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